Veröffentlicht am Februar 6, 2012 - ( Views)
Nach drei starken Quartalen mit hohen Wachstumsraten stabilisierten sich die Umsätze der deutschen SKF Gesellschaften mit inländischen Kunden auf hohem Niveau, während sich das Exportgeschäft mit ausländischen SKF-Gesellschaften, dem Markttrend entsprechend, in der zweiten Jahreshälfte abschwächte. Dabei machten der externe Umsatz vorwiegend in Deutschland und die internen Exporte der SKF Gruppe jeweils etwa die Hälfte des Gesamtumsatzes aus. Mit einem Gesamtumsatz von 2.020 Millionen Euro im Jahr 2011 übertraf die deutsche SKF den Vorjahreswert um +11% bei einem Mitarbeiterzuwachs von 1,3% auf 6.711 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr. Das Industriegeschäft mit Lager-, Dichtungs-, Mechatronik- und Schmiersystemprodukten verzeichnete laut SKF-Angaben in 2011 in vielen Marktsegmenten erhebliche, teilweise weit über dem Marktdurchschnitt liegende Umsatzsteigerungen, insbesondere in den Bereichen Getriebe-, Bergwerksmaschinen- und Werkzeugmaschinenbau. Die vergleichsweise schwächere Entwicklung im Bereich Windenergie in 2011 sei insbesondere auf Sondereffekte im chinesischen Markt, u.a verursacht durch die fehlende lokale Netzinfrastruktur, zurückzuführen. Im Bereich "Erneuerbare Energien" hat sich SKF mit einer eigenen Geschäftseinheit konkret auf die Marktforderungen eingestellt, entsprechende hohe Investitionen sind in Fertigungslinien am Standort Schweinfurt geflossen, neu entwickelte Fertigungs- und Prüfprozesse wurden integriert. Zudem hat die SKF Deutschland ihr Angebotsspektrum in diesem Bereich durch die Eröffnung einer Getriebereparaturwerkstatt am Standort Schweinfurt erweitert. Gestiegene Neuaufträge im 4. Quartal 2011 ließen auf eine Besserung des Windgeschäftes in 2012 schließen. Im Bahnsegment verlief das zweite Halbjahr nach enttäuschenden ersten sechs Monaten sehr erfreulich. Im Geschäftsbereich Schmiersysteme konnten aufgrund der Ende letzten Jahres erworbenen Lincoln-Gruppe erste Synergien in Einkauf und Logistik realisiert werden.
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