Dienstag, 22 Mai 2012

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Neue Produkte für die Industrie

Spezialförderbänder

Veröffentlicht am Juni 1, 2007 - ( Views)

von Jurgen Wirtz

Federal Mogul, der Kolbenring-Hersteller für die Automobilindustrie, hat insgesamt 16 Spezial-Förderbänder von Geppert-Band im Einsatz. Für die besonderen Produktionsbedingungen des markt- und technologieführen den Herstellers ist eine adäquate Produktqualität ebenso unerlässlich wie Augenmaß bei der Preisgestaltung und individuelle Problemlösungsansätze.Jede Förderleistung ist stark individuell und selten in ihrem praktischen Ablauf zu 100 Prozent exakt vorhersehbar. Als zum Beispiel ein spezielles und robustes Förderband zum Einsatz gelangen sollte, entwickelte Geppert-Band einen Prototyp eines Spezial-Förderbandes aus Standardkomponenten. Dieses wurde zunächst für drei Monate auf Versuchsbasis aufgestellt. Von Beginn an, war der Auftraggeber positiv angetan, wie man an die Problemlösung ging. Man näherte sich dem Projekt praxisbezogen und vermied es, zu komplexe Ansätze zu verfolgen.

Im Einzelnen ging es darum, ein Förderbandsystem zu konstruieren, das Kolbenring-Rohlinge nach doppelseitigem Planschleifen in der Maschine weiter transportiert und auf einem Dorn sammelt. Zweck dieses Transports ist es zum einen, die Ringe zu entmagnetisieren, zum anderen sollder Schleifschlamm gelöst werden. Durch die Löcher des Gurtes entweicht der Schleifschlamm, der aus einer Mischung aus Metallstaub und einem Ölwassergemisch besteht, nach unten und wird dort in einer Metall-Abflussrinne aufgefangen. Ein Wasserstrahl spült den Schlamm danach auf eine abschüssige Strecke und bereitet damit die Entsorgung vor. Das individuelle Problem bestand darin, dass die Kolbenringe am Ende des Bandes auf den Dorn weiter geleitet werden. Der Versuch, dies mit nicht regulierbarer Geschwindigkeit des Gurtes zu erreichen, misslang. Die Kolbenringe gelangten auf diese Weise nicht, wie angestrebt, auf die Sammelvorrichtung. Um zu versuchen, das Fördergut durch eine bestimmte Geschwindigkeit auf den Dorn zu positionieren, wurde zusätzlich ein Frequenzumrichter mit regulierbarer Geschwindigkeit eingebaut. Anstatt, wie allgemein üblich, komplexere Situationen per CAD zu simulieren wurden Praxisversuche durchgeführt. So gelang es schließlich, die zum Übertragen der Ringe auf den Dorn optimale Geschwindigkeit zu ermitteln. Mit dem Einsatz des Frequenzumrichters können immer die exakt gleichen Geschwindigkeiten für Kolbenringe - auch unterschiedlicher Größe - programmiert werden. Ein integrierter Motorschutz verhindert eine Überlastung des Schneckengetriebemotors.

Für Federal Mogul, die zunächst selbst entwickelte und produzierte Förderbänder eingesetzt hatten, sprach nun jede ökonomische Vernunft dafür, einen externen Hersteller zu beauftragen. Die intern produzierten Bänder waren viermal soteuer und auch die Folgekosten für Instandhaltung waren zuvor erheblich höher. Einmal mehr zeigt dieses Beispiel, dass Spezialisten oftmalserheblich ökonomischer produzieren können. Der Kunde kann sich so noch mehr auf sein Kerngeschäft konzentrieren: den extrem anspruchsvollen Markt mit qualitativ hochwertigen Kolbenringen zu bereichern.

Für einen reibungslosen Produktionsablauf auch im Dauerbetrieb unterhält Federal Mogul ein gut bestücktes Ersatzteillager. So kann bei Bedarf jederzeit, auf die hohen Verschleiß ausgesetzten Spezial-Förderbänder aus Standardkomponenten, die wegen ihres geringen Gewichts auch schnell und leicht zu montieren sind, zurückgegriffen werden.
Federal Mogul, der Kolbenring-Hersteller für die Automobilindustrie, hat insgesamt 16 Spezial-Förderbänder von Geppert-Band im Einsatz. Fürdie besonderen Produktionsbedingungen des markt- und technologieführenden Herstellers ist eine adäquate Produktqualität ebenso unerlässlichwie Augenmaß bei der Preisgestaltung und individuelle Problemlösungsansätze.Jede Förderleistung ist stark individuell und selten in ihrem praktischen Ablauf zu 100 Prozent exakt vorhersehbar. Als zum Beispielein spezielles und robustes Förderband zum Einsatz gelangen sollte, entwickelte Geppert-Band einen Prototyp eines Spezial-Förderbandes ausStandardkomponenten. Dieses wurde zunächst für drei Monate auf Versuchsbasis aufgestellt. Von Beginn an, war der Auftraggeber positiv angetan, wie man an die Problemlösung ging. Man näherte sich dem Projekt praxisbezogen und vermied es, zu komplexe Ansätze zu verfolgen.

Im Einzelnen ging es darum, ein Förderbandsystem zu konstruieren, dasKolbenring-Rohlinge nach doppelseitigem Planschleifen in der Maschineweiter transportiert und auf einem Dorn sammelt. Zweck dieses Transports ist es zum einen, die Ringe zu entmagnetisieren, zum anderen sollder Schleifschlamm gelöst werden. Durch die Löcher des Gurtes entweicht der Schleifschlamm, der aus einer Mischung aus Metallstaub und einem Ölwassergemisch besteht, nach unten und wird dort in einer Metall-Abflussrinne aufgefangen. Ein Wasserstrahl spült den Schlamm danach aufeine abschüssige Strecke und bereitet damit die Entsorgung vor. Das individuelle Problem bestand darin, dass die Kolbenringe am Ende des Bandes auf den Dorn weiter geleitet werden. Der Versuch, dies mit nichtregulierbarer Geschwindigkeit des Gurtes zu erreichen, misslang. Die Kolbenringe gelangten auf diese Weise nicht, wie angestrebt, auf die Sammelvorrichtung. Um zu versuchen, das Fördergut durch eine bestimmteGeschwindigkeit auf den Dorn zu positionieren, wurde zusätzlich ein Frequenzumrichter mit regulierbarer Geschwindigkeit eingebaut. Anstatt, wie allgemein üblich, komplexere Situationen per CAD zu simulieren,wurden Praxisversuche durchgeführt. So gelang es schließlich, die zumÜbertragen der Ringe auf den Dorn optimale Geschwindigkeit zu ermitteln. Mit dem Einsatz des Frequenzumrichters können immer die exakt gleichen Geschwindigkeiten für Kolbenringe - auch unterschiedlicher Größe - programmiert werden. Ein integrierter Motorschutz verhindert eine Überlastung des Schneckengetriebemotors.

Für Federal Mogul, diezunächst selbst entwickelte und produzierte Förderbänder eingesetzt hatten, sprach nun jede ökonomische Vernunft dafür, einen externen Hersteller zu beauftragen. Die intern produzierten Bänder waren viermal soteuer und auch die Folgekosten für Instandhaltung waren zuvor erheblich höher. Einmal mehr zeigt dieses Beispiel, dass Spezialisten oftmalserheblich ökonomischer produzieren können. Der Kunde kann sich so nochmehr auf sein Kerngeschäft konzentrieren: den extrem anspruchsvollenMarkt mit qualitativ hochwertigen Kolbenringen zu bereichern.

Für einen reibungslosen Produktionsablauf auch im Dauerbetrieb unterhält Federal Mogul ein gut bestücktes Ersatzteillager. So kann bei Bedarfjederzeit, auf die hohen Verschleiß ausgesetzten Spezial-Förderbänderaus Standardkomponenten, die wegen ihres geringen Gewichts auch schnell und leicht zu montieren sind, zurückgegriffen werden.


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